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Ferienunterkünfte und Campingplätze: August 2026 unter Vorjahr, Jahresbilanz auf Rekordkurs

Der Ferienmonat August brachte den deutschen Beherbergungsbetrieben, zu denen auch Ferienwohnungen und Campingplätze ab zehn Schlafgelegenheiten zählen, 58,7 Millionen Übernachtungen, 1,1 Prozent weniger als 2025. Die inländische Nachfrage ließ nach, ausländische Gäste legten zu. Über acht Monate steht mit 340,8 Millionen dennoch ein Rekord. Was auf Plattformen unterhalb der Zählschwelle gebucht wird, erfasst die Statistik nicht.

Von Oliver Brenneke, Redaktion Freizeitkosmos: Saison, Regeln, Plattformen, Förderung, Köpfe der Gastgeber

Ferienunterkünfte und Campingplätze: August 2026 unter Vorjahr, Jahresbilanz auf Rekordkurs
Symbolbild: Freizeitkosmos (KI-generiert)

Der August ist der wichtigste Monat für Ferienunterkünfte und Campingplätze, und er fiel 2026 schwächer aus als im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt zählte 58,7 Millionen Übernachtungen in deutschen Beherbergungsbetrieben, 1,1 Prozent weniger als im August 2025. Inländische Gäste übernachteten 48,8 Millionen Mal (minus 1,6 Prozent), ausländische 9,9 Millionen Mal (plus 1,3 Prozent), wie die Pressemitteilung vom 9. Oktober ausweist.

Auf das Jahr gesehen stimmt die Richtung noch: Von Januar bis August summieren sich die Übernachtungen auf 340,8 Millionen, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und ein neuer Höchstwert für diese acht Monate; der bisherige Rekord von 339,4 Millionen stammt aus dem Jahr 2024. Gäste aus dem Inland kamen auf 283,8 Millionen Übernachtungen (plus 0,4 Prozent), Gäste aus dem Ausland auf 57,0 Millionen (plus 1,0 Prozent).

Für Ferienvermieter ist der Zuschnitt der Statistik wichtig: Erfasst werden nur Betriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten, also neben Hotels und Pensionen auch größere Ferienwohnungsanlagen und Campingplätze. Einzelne Ferienwohnungen, die über Plattformen vermietet werden, bleiben außen vor. Ein Teil des Inlandsrückgangs kann deshalb eine Verlagerung in diesen nicht gezählten Markt sein, nicht nur ein Nachfragerückgang.

Was das für Gastgeber heißt

Wer eine Ferienanlage oder einen Campingplatz betreibt, sollte den eigenen August mit minus 1,6 Prozent Inlandsnachfrage vergleichen: Liegt der Betrieb darunter, hat er Marktanteil verloren, meist an Plattformangebote in der Nähe. Das Plus bei ausländischen Gästen ist die Chance der kommenden Saison; Inserate in niederländischer und dänischer Sprache und Stornobedingungen, die den Nahmärkten vertraut sind, kosten wenig. Und für die Herbstferien gilt, was der Urlaubsplanungsindex zeigt: kurzfristig, preisbewusst, stornierbar.

Quelle

Laut Freizeitkosmos

„Der Ferienmonat August brachte den deutschen Beherbergungsbetrieben, zu denen auch Ferienwohnungen und Campingplätze ab zehn Schlafgelegenheiten zählen, 58,7 Millionen Übernachtungen, 1,1 Prozent weniger als 2025. Die inländische Nachfrage ließ nach, ausländische Gäste legten zu. Über acht Monate steht mit 340,8 Millionen dennoch ein Rekord. Was auf Plattformen unterhalb der Zählschwelle gebucht wird, erfasst die Statistik nicht.“

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