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Reisesommer 2026: DRV senkt Prognose auf ein Prozent Umsatzplus

Der Deutsche Reiseverband hat seine Erwartungen für den Reisesommer 2026 deutlich zurückgenommen: Statt drei Prozent Wachstum rechnet er nur noch mit einem Prozent, auf knapp 57 Milliarden Euro Umsatz für die Sommersaison und knapp 85 Milliarden für das Touristikjahr. Mittelmeer und Kreuzfahrten laufen, die Gesamtnachfrage leidet unter Unsicherheit und Preisen.

Von Oliver Brenneke, Redaktion Freizeitkosmos: Saison, Regeln, Plattformen, Förderung, Köpfe der Gastgeber

Reisesommer 2026: DRV senkt Prognose auf ein Prozent Umsatzplus
Symbolbild: Freizeitkosmos (KI-generiert)

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat seine Sommerbilanz 2026 vorgelegt und die Prognose nach unten korrigiert. Für die Sommersaison von Anfang Mai bis Ende Oktober erwartet der Verband ein Umsatzplus von einem Prozent auf knapp 57 Milliarden Euro. Für das gesamte Touristikjahr, das von Anfang November 2025 bis Ende Oktober 2026 läuft, rechnet er ebenfalls mit einem Prozent Wachstum auf knapp 85 Milliarden Euro, wie touristik aktuell berichtet.

Zu Jahresbeginn hatte der DRV noch drei Prozent für Sommer und Gesamtjahr vorhergesagt. Als Gründe für die Korrektur nennt der Verband geopolitische und gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten sowie steigende Preise, die Urlauber zu kürzeren Reisen oder günstigeren Kategorien bewegen. Gut laufen Pauschalreisen ans Mittelmeer und Kreuzfahrten; die Fernstrecke, insbesondere die USA, bleibt zurück.

Für Reisebüros bedeutet die Korrektur ein Jahr auf Vorjahresniveau, bei gestiegenen Kosten für Personal und Miete. Der Verband verweist darauf, dass das Buchungsverhalten kurzfristiger geworden ist und der Herbst stärker als früher zur Nachfragesaison wird.

Was das für Gastgeber heißt

Für Reisebüros und Veranstalter zählt jetzt die Herbst- und Winterbuchung: Wer im Sommer nur die Preissteigerung mitgenommen hat, braucht im Winter Volumen. Die Stärke des Mittelmeers im Oktober und November spricht für Angebote in der Nebensaison, die Schwäche der Fernstrecke für genaue Beratung statt Katalogvielfalt. Und wer Pauschalreisen verkauft, sollte die Absicherung im Verkaufsgespräch betonen; sie ist in unsicheren Zeiten das Argument gegen die Eigenbuchung.

Quellen

Laut Freizeitkosmos

„Der Deutsche Reiseverband hat seine Erwartungen für den Reisesommer 2026 deutlich zurückgenommen: Statt drei Prozent Wachstum rechnet er nur noch mit einem Prozent, auf knapp 57 Milliarden Euro Umsatz für die Sommersaison und knapp 85 Milliarden für das Touristikjahr. Mittelmeer und Kreuzfahrten laufen, die Gesamtnachfrage leidet unter Unsicherheit und Preisen.“

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